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Das Erbe Leopold Sonnemanns

Die Geschichte der Frankfurter Societäts-Medien GmbH

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Leopold Sonnemann gründete 1856 das Börsenblatt "Frankfurter Geschäftsbericht". Das Unternehmen erhielt 1860 den Namen Frankfurter Societäts-Druckerei. Sonnemanns Werk als Zeitungsverleger ist vielfältig dokumentiert, uneingeschränkt anerkannt und bis heute präsent.

Sonnemann kämpfte zeitlebens für eine demokratische Moderne. Er führte sein Zeitungsunternehmen „politisch freiheitlich, in sozialpolitischer Hinsicht jederzeit gerecht und reformfreundlich, immer zur Unterstützung der wirtschaftlich Schwachen geneigt“. In dieser Tradition steht die Arbeit der FS Medien in und über die Grenzen Frankfurts bis heute.

1856

Am 21. Juli bringen der jüdische Bankier Leopold Sonnemann und H. B. Rosenthal das Börsenblatt Frankfurter Geschäftsbericht erstmals heraus. Aus dem vierseitigen Blättchen entwickelt sich im Laufe des folgenden Jahrzehnts die Frankfurter Zeitung. Sie wird über die Jahre zu einer überregionalen Tageszeitung von Weltruf.

1860

Das Zeitungsunternehmen erhält den Namen Frankfurter Societäts-Druckerei.

1863/ 1879

Leopold Sonnemann beweist große Offenheit für den technischen Fortschritt. Bereits 1863 kauft er zwei Zweitouren-Maschinen – die ersten dieser Art in Deutschland;
1879 lässt er eine der ersten Augsburger Rotationsmaschinen aufstellen.

1909

Am 30. Oktober stirbt Leopold Sonnemann. Seine Enkel Heinrich und Kurt Simon leiten im kritischen Geist ihres Großvaters das Familienunternehmen weiter.

1921

Heinrich Simon gründet den Societäts-Verlag als Buchverlag der Frankfurter Societäts-Druckerei. Er legt seinen Fokus auf Wirtschaftsthemen, Geschichte und Politik.

1943

Wegen ihres internationalen Ansehens kann die Frankfurter Zeitung auch nach 1933 noch erscheinen, obwohl sie den nationalsozialistischen Machthabern missliebig war. Am 10. August 1943 erfolgt auf Betreiben der Nazis schließlich doch die Einstellung.

1946

Nach Kriegsende setzt die amerikanische Militärregierung den 50-jährigen Verlagskaufmann Werner Wirthle als Treuhänder der Frankfurter Societäts-Druckerei ein. Als feinsinniger Geschäftsmann baut er die FSD als modernes Verlagsunternehmen neu auf.

1946

Die Frankfurter Neue Presse wird am 15. April 1946 unter der Lizenz der amerikanischen Militärregierung als konservatives Gegenstück zur links-liberalen Frankfurter Rundschau gegründet. Herausgeber ist der Verlag Neue Presse GmbH.

1948

Die Nassauische Neue Presse kommt erstmals im September 1948 als Limburger Neue Presse heraus. 1963 übernimmt die FSD auch den Nassauer Boten und legt beide Titel zur Nassauischen Landeszeitung (später Nassauische Neue Presse) zusammen.

1958

Zehn Jahre später kauft die FSD den Verlag Neue Presse GmbH auf und verlegt ihren gesamten Betrieb in die Frankenallee im Frankfurter Gallusviertel. Gleichzeitig übernimmt sie Anteile der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und erhält von ihr den Druckauftrag für die F.A.Z. und den Blick durch die Wirtschaft.

1965

1965 erwirbt die FSD das Höchster Kreisblatt, das ab September als Regionalausgabe der Frankfurter Neuen Presse erscheint.

1966

Kurz darauf übernimmt die FSD die überregionale Boulevardzeitung Abendpost und vereinigt sie zusammen mit der Frankfurter Nachtausgabe zur Abendpost/Nachtausgabe.

1970

Die Taunus Zeitung erscheint im Januar als weitere Regionalausgabe der Frankfurter Neuen Presse.

1978

Die FSD übernimmt Anteile der Westdeutschen Verlag und Druckerei GmbH.

1979- 1986

Ab 1979 rüstet die FSD ihre Produktion nachhaltig auf: Alle Rotations-Zeitschriften werden von Blei- auf Fotosatz und von Hochdruck auf Offsetdruck umgestellt.
Im Dezember 1985 investiert das Unternehmen rund 100 Mio. DM in den Ausbau seiner Druckerei und der dazugehörigen Weiterverarbeitung.
Ein Jahr darauf stellt die FSD von Bleisatz auf ein computergesteuertes Redaktions-, Anzeigen- und Produktionssystem um.

1993

1993 setzt die FSD internationale Maßstäbe: Sie weiht in Mörfelden-Walldorf ihr neues hochmodernes Druckzentrum ein.

1996

Die FSD und das Stadtmagazin Journal Frankfurt gründen den regionalen Online-Dienst Rhein-Main.Net GmbH.

1997

Die Anzeigenabteilungen der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung - Rhein Main verschmelzen zur Zeitungsanzeigengesellschaft RheinMainMedia mbH.

2001

Am 17. Mai weiht die FSD ihre Tochtergesellschaft Süddeutsche Societäts-Druckerei in Maisach bei München ein. Mit einem der modernsten Druckzentren Europas erschließt sie den süddeutschen Markt.

2006

Die FSD feiert am 20. Oktober ihr 150-jähriges Bestehen in der Alten Oper. 1.000 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien gehen mit den Musikern von Sinfonieorchester und Big Band des Hessischen Rundfunks auf eine musikalische Zeitreise. Den Festvortrag hält der frühere Bundespräsident Dr. Roman Herzog.

2009

Anlässlich des 100. Todestages von Leopold Sonnemann präsentiert das Historische Museum Frankfurt eine Sonderausstellung mit dem Titel „Frankfurts Demokratische Moderne und Leopold Sonnemann.“ Im Societäts-Verlag erscheint ein eindrucksvoller Ausstellungskatalog.

2009

Als neue kostenlose Wochenzeitung kommt Mix am Mittwoch auf den Markt.

2011

Die Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH stellt sich neu in drei Firmen auf: Frankfurter Societät GmbH (Holding), Frankfurter Societäts-Medien GmbH (alle Medien) und Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH (alle Druckereibetriebe der Gruppe).

2013

Seit 1. Januar 2013 publiziert der Wirtschaftsbuchverlag Frankfurter Allgemeine Buch unter dem Dach der Frankfurter Societäts-Medien GmbH.

2013

Die Frankfurter Societäts-Medien GmbH bekommt eine neue Schwester: Die Holding Frankfurter Societät übernimmt gemeinsam mit F.A.Z. die Frankfurter Rundschau GmbH.

Kontakt

Frankfurter Societäts-Medien GmbH

Frankenallee 71–81
60268 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 75 01 0
Fax: +49 (0) 69 75 01 48 77
E-Mail: info(at)fs-medien.de

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Zur Sonderausstellung „Frankfurts Demokratische Moderne und Leopold Sonnemann“ im Historischen Museum ist im Societäts-Verlag ein eindrucksvoller
Katalog erschienen.

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